Massivhaus Peine
  Bau- und Ausstattungbeschreibung
 

 

01. PLANUNG UND BAUANTRAG

 

01.1 Bauantrag

 

Die Bauzeichnungen werden nach den Vorentwürfen und Vorstellungen des Bauherren angefertigt, sofern der Bauvertrag schriftlich bestätigt worden ist.

 

Der komplette Bauantrag (Bauanzeige) sowie alle für die Baugenehmigung erforderlichen Unterlagen  (Entwässerungsantrag, statische Berechnungen einschl. Wärmeschutznachweis etc.) werden, nach Unterschrift des Bauherren, dem zuständigen Bauamt zur Genehmigung eingereicht. Bei den von MHP Massivhaus aufgestellten statischen Berechnungen für Einfamilienwohnhäuser verzichten die Bauämter auf eine Prüfung, so daß keine Prüfkosten anfallen.

 

Die behördliche Einmessung des Gebäudes sowie die erforderlichen Abnahmen während der Bauzeit werden im Namen und auf Rechnung des Bauherren beantragt.

 

02. BAUDURCHSPRACHE

 

Nach Vorlage der Baugenehmigung findet eine detailierte Besprechung (Baudurchsprache) zwischen Bauherren und zuständigem Bauleiter statt.

 

03. BAUVORBEREITUNG

 

Die höhenmäßige Einordnung des Gebäudes in das Grundstück wird mit dem Bauherren bei einem Ortstermin, zusammen mit Bauleiter und Bauunternehmer festgelegt.

 

04. ERDARBEITEN

 

04.1 Grundstück und Mutterboden

 

Vorausgesetzt wird ein Terrain, das eben und straßenbündig ist. Im Bereich der Baugrube wird der Mutterboden abgetragen und separat für die bauseitige Wiederverwendung, nach Absprache mit dem Bauherren, auf dem Grundstück gelagert. Mutterbodenabtrag bis 35 cm ist im Festpreis enthalten.

 

04.2  Bodenaushub

 

Die Baugrube und, falls erforderlich, die Fundamentgräben werden ausgehoben (bei angenommenen Bodenklassen 1,3 und 4 nach DIN 18300).

Der Bodenaushub wird seitlich der Baugrube gelagert. Nach Fertigstellung der Rohbauarbeiten werden die Arbeitsräume mit vorhandenem Aushubmaterial ohne besondere Verdichtung bis Unterkante Mutterboden verfüllt.

 

05. ENTWÄSSERUNG

 

Die Entwässerungsleitungen innerhalb des Hauses werden auf kürzestem Weg unterhalb der Kellerdecke bis Kelleraußenwand geführt.

Entwässerungsleitungen unter der Stahlbetonsohlplatte sind Zusatzleistungen und im Festpreis nicht enthalten.

Bei Häusern ohne Keller werden die Entwässerungsleitungen unter der Stahlbetonsohlplatte verlegt und auf kürzestem Weg zur Gebäudeaußenkante geführt.

 

06. GRÜNDUNG

 

06.1  Sohlplatte  bei unterkellertem Haus

 

Die Gründung des Hauses erfolgt auf einer ca. 20 cm starken Stahlbetonsohlplatte in wasserundurchlässigem WU- Beton der Güteklasse B25 einschl. konstruktiver Bewehrung und Bewehrungsverstärkung im tragenden Wandbereich gemäß statischer Berechnung, bei einer angenommenen Boden- Pressung von 0,2 MN/m² und vorhandenen Bodenklassen 1,3 und 4 nach DIN 18300.

Der Sohlenüberstand zur Kelleraußenwand beträgt ca. 20 cm.

Unter der Stahlbetonsohlplatte wird, falls erforderlich, eine Sauerkeitsschicht eingebracht.

 

06.2 Streifenfundamente und Sohlplatte bei nichtunterkellertem Haus

 

Die Streifenfundamente /Ringfundamente werden nach statischen Erfordernissen, bei einer angenommenen Bodenpressung von 02, MN/m²  und vorhandenen Bodenklassen von 1,3 und 4 nach DIN 18300, ausgeführt.

 

Die konstruktiv bewehrte Stahlbetonsohlplatte wird in Beton der Güteklasse B 25 (WU- Beton)  erstellt und lagert auf einer lagenweise verdichteten Kiesplatte (Höhe ca. 30,0 cm) mit darunterliegender PVC- Folie.

 

Sämtliche notwendigen Entwässerungsleitungen werden unter der Stahlbetonsohlplatte verlegt und auf kürzestem Weg zur Gebäudeaußenkante geführt.

 

 

Unterschrift Bauherr :................................................................................................................................................

06.3 Fundamenterder

 

Ein Fundamenterder aus verzinktem Bandstahl wird nach VDE- Vorschrift umlaufend in die Stahlbetonsohlplatte eingebaut und zum geplanten Potentialausgleich verlegt.

 

07. KELLERGESCHOSS

 

07.1 Höhe

 

Die lichte Rohbauhöhe im Kellergeschoß beträgt ca. 2,25 m.

 

07.2 Wände

 

Die Außenwände werden aus Kalksandstein- oder Porotonmauerwerk, d= 30,0 / 36,5 cm erstellt.

 

Die Innenwände werden nach statischen Erfordernissen ebenfalls aus Kalksandstein- oder Porotonmauerwerk in den Stärken

d= 11,5 / 17,5 / 24,0 cm ausgeführt.

 

07.3 Sperrung gegen Feuchtigkeit

 

Die erste Schicht des aufgehenden Mauerwerks wird mit einer chemischen Dichtungsschlämme oder Sperrpappe gegen aufsteigende Feuchtigkeit gesperrt.

Die erdberührenden Außenwandflächen einschl. Sohlenüberstand (ca. 20cm) erhalten eine elastische Dickbeschichtung (Markenfabrikat) – nach Herstellerrichtlinie ausgeführt- als Schutz gegen normale Erdfeuchtigkeit.

Der Übergang Sohle / Mauerwerk wird als Hohlkehle ausgebildet.

 

07.4 Putz

 

Die Kellerwände erhalten einen Fugenglattstrich.

 

07.5 Haussockel

 

Das Kelleraußenmauerwerk über dem bestehenden Terrain (Mutterboden) wird geputzt ausgeführt.

 

07.6 Decke

 

Die Kellerdecke wird als Stahlbetondecke (Großtafelplatten) in unterseitigem Sichtbeton und örtlich eingebrachtem Druckbeton einschl. Oberbewehrung , in Beton der Güteklasse B 25, gemäß statischen Erfordernissen eingebaut; Stoßfugen der Großtafelplatten werden verspachtelt.

 

07.7 Heizraum

 

Der Heizraum wird entsprechend den örtlichen Vorschriften ausgeführt.

 

07.8 Fenster

 

Alle Kellerfenster werden als weiße Kunststoff- Zargenfenster mit Kippfunktion und Isoverglasung, Größe 100 x 60 cm, eingebaut.

Kunststoff- Lichtschächte mit verzinkter, gesicherter Abdeckroste werden gem. Planungsskizze montiert.

 

07.9 Estrich

 

Der Kellerfußboden erhält einen ca. 50 mm starken Verbundestrich auf Trennlage.

 

08. ERDGESCHOSS UND GIEBELMAUERWERK

 

08.1 Geschoßhöhe

 

Die lichte Rohhöhe im Erdgeschoß beträgt ca. 2,625 m.

 

08.2 Wände

 

Die Außenwandstärke beträgt insgesamt ca. 33,0 cm und wird als einschaliges, hochwärmegedämmtes Mauerwerk wie folgt ausgeführt :

 

u

17,5 cm Hintermauerwerk aus Porenziegel oder gleichwertig

u

15,5 cm Vollwärmeschutzfassade mit weißem, mineralischem Endputz

 

Die Giebelwände werden entsprechend dem Erdgeschoßmauerwerk ausgeführt.

 

Die Innenwände werden gemäß der statischen Berechnung in Ziegelmauerwerk in den Stärken d= 11,5 / 17,5 / 24,0 cm erstellt.

 

08.3 Putz

 

Alle Wände im Erdgeschoß erhalten einen Maschinengipsputz.

 

 

Unterschrift Bauherr :................................................................................................................................................

08.4 Fensterbänke

 

An allen Fenstern im Erd- und Dachgeschoß (Giebelbereich) werden außen Sohlbänke aus eloxiertem Aluminium in der Farbe weiß oder aus Granit eingebaut.

 

Sämtliche Fenster im Erd- und Dachgeschoß, sowie Gaubenfenster, erhalten innen Fensterbänke in Jura- Marmor oder gleichwertig bis zu einer Breite von 25 cm.

Im Bad, WC und Küche werden die Fensterbänke gefliest.

 

08.5 Estrich

 

Alle Räume im Erdgeschoß erhalten schwimmenden Zement- Estrich. In den zu verfliesenden Bereichen  wird der Estrich mittels einer Polypropylen- Faser armiert.

 

08.6 Erdgeschoßdecke bis 37° Dachneigung

 

Die Erdgeschoßdecke wird aus einer Holzbalkenlage hergestellt.

 

08.7 Erdgeschoßdecke ab 38° Dachneigung

 

Die Erdgeschoßdecke wird als Stahlbetondecke (Großtafelplatten) in unterseitigem Sichtbeton und örtlich eingebrachtem Druckbeton einschl. Oberbewehrung, in Beton der Güteklasse B 25, gemäß statischen Erfordernissen eingebaut. Stoßfugen der Großtafelplatten werden geschlossen und vorgespachtelt.

 

Auf der Betondecke wird schwimmender Zement- Estrich mit Trittschalldämmung verlegt.

In den Abseitenbereichen wird Mineralwolle eingebracht.

 

09. DACHKONSTRUKTION

 

09.1 Dachstuhl

 

Der gesamte Dachstuhl wird aus Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A / B, nach statischen Erfordernissen erstellt und mit anerkannten Holzschutzmitteln imprägniert.

 

09.2 Dachneigung bis 37° Dachneigung

 

Sattel- und Walmdächer bis 37° Dachneigung werden als Holzbinderkonstruktion (Fertigbinder) oder Holzbalkenlage mit Dachstuhl gemäß statischer Berechnung  ausgeführt. Auf der Holzbalkenlage wird ein Laufsteg von der Einschubtreppe bis zum Schornstein (falls Schornstein geplant) ca. 1 m breit verlegt.

Die Wärmedämmung – entsprechend dimensioniert nach EnEv – wird auf einer unter der Holzbalkenlage angebrachten Lattung (Sparschalung) eingebaut. Die Unterdecke besteht aus ca. 12,5 mm starken Gipskartonplatten (Stöße vorgespachtelt) und einer darüberliegenden PE- Folie als Dampfsperre.

 

09.3 Dachneigung ab 38° Dachneigung

 

Bei Sattel- und Walmdächern ab 38° Dachneigung wird der Dachstuhl auf einer Stahlbetondecke errichtet.

 

09.4 Dachüberstände

 

Bei Satteldächern beträgt der Giebelüberstand ca. 25 cm und der Traufenüberstand ca. 50 cm, und wird als waagerecht abgeschalter Gesimskasten ausgebildet.

Bei Walmdächern beträgt der Dachüberstand umlaufend 50 cm und wird als waagerecht abgeschalter Gesimskasten ausgebildet.

Die Gesimskästen bestehen aus Profilholz (nordische Fichte / Kiefer). Bei Sattel- und Walmdächern wird die Traufseite mit einem gehobelten Stirnbrett verkleidet.

Der Gesimskasten wird bei überdachten Terrassen in Verlängerung des Rücksprunges unter der Holzbalkendecke weitergeführt.

Bei ausbaufähigem Dachgeschoß wird dieser Bereich zusätzlich wärmegedämmt.

 

10. DACHDECKERARBEITEN

 

10.1 Dacheindeckung

 

Ab 22° Dachneigung erfolgt die Dacheindeckung mit Tondachziegeln (gem. Mustervorlage) auf einer Unterspannbahn mit Konterlattung.

 

10.2 Formsteine und Zubehör

 

Die Grat- Firststeine werden mörtelfrei verlegt. Entsprechende Formsteine für Grate, First und Ortgang sowie Dunstrohr-aufsatz sind vorgesehen.

 

 

Unterschrift Bauherr :................................................................................................................................................

 

 

10.3 Dachentwässerung

 

Für die Entwässerung des Daches werden halbrunde, vorgehängte Dachrinnen aus Zinkblech mit den erforderlichen Formstücken angebracht. Verzinkte Fallrohre einschl. Standrohre werden zum vorhandenen Terrain geführt.

 

11. FENSTER  UND  HAUSTÜR

 

11.1 Fenster

 

Fenster und Fenstertüren werden als weiße Kunststoff- Fenster (5- Kammerprofil, Fa. Schüco oder gleichwertig), Anzahl und Größe entsprechend der Planung, mit Wärmeschutzverglasung K 1.1 im Erd- und Dachgeschoß eingebaut.

Zu öffnende Fenster und Fenstertüren erhalten verdeckte Einhand- Dreh- Kipp- Beschläge. Die Fensterflügel werden mit Gummilippendichtung und Regenschutzschienen ausgestattet.

Weiterhin werden an allen zu öffnenden Fenstern und Fenstertüren weiße Griffoliven montiert.

 

11.2 Haustür

 

Eingebaut wird eine verglaste Hauseingangstür (Kunststoff weiß) mit Brüstungsriegel, gemäß Mustervorlage.

Die Haustür hat eine stabile Rahmen- und Flügelkonstruktion sowie ein PZ- Schloß und Mehrfach- Bolzenverriegelung.

Falls laut Planung vorgesehen, wird ein feststehendes Seitenteil ausgeführt.

 

12. ELEKTROARBEITEN

 

12.1 Bestimmungen

 

Die gesamte Elektroinstallation beginnt ab Hausanschlußkasten und wird nach den Vorschriften und Bestimmungen der VDE und des EVU ausgeführt.

 

12.2 Zählerschrank

 

Der Zählerschrank einschl. Potentialausgleichsschiene wird an geeigneter Stelle (Keller- oder Erdgeschoß) auf der Wand montiert. Die erforderlichen Zählerplätze, Einbauautomaten sowie FI- Schalter werden installiert.

 

12.3 Kellergeschoß

 

Je Raum

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose

Waschkeller

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 2 Einfach- Steckdosen

Heizung

1 Not- Ausschalter, 1 Elt.- Anschluß Heiztherme und Umwälzpumpe, Außentemperaturfühler

KG- EG

1 Wechselschaltung zum EG

 

12.4 Erdgeschoß

 

Wohnzimmer

2 Brennstellen, 1 Ausschaltung, 1 Wechselschaltung, 5 Zweifach- Steckdosen

Schlafzimmer

1 Brennstelle, 1 Wechselschaltung, 1 Einfach- Steckdose, 2 Zweifach- Steckdosen

Kinderzimmer

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose, 1 Zweifach- Steckdose

Gästezimmer

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose, 1 Zweifach- Steckdose

Küche

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose, 3 Zweifach- Steckdosen, 1 Herdanschluß,

1 Spülmaschinenanschluß (sep. abgesichert)

HWR

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose, 2 Zweifach- Steckdosen, 1 Waschmaschinenanschluß (sep. abgesichert), 1 Trockneranschluß (sep. abgesichert)

Badezimmer

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Wandauslass mit Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose,

2 Zweifach- Steckdosen

Gäste- WC

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose

Diele/ Windfang/ Flur

1 Brennstelle, 1 Wechselschaltung, 1 Einfach- Steckdose

EG- DG (ab 38°)

2 Wandauslässe mit Wechselschaltung zum DG

Terrasse

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose (abschaltbar)

Spitzboden

1 Brennstelle, 1 Ausschaltung, 1 Einfach- Steckdose (AP)

 

12.5 Klingelanlage

 

In der Diele oder im Windfang wird ein Gong installiert, der Klingelknopf befindet sich am Hauseingang.

 

12.6 Fernsehantenne, Radio und Telefon

 

Für die Fernsehantenne, Radio und Telefon wird eine Leerleitung mit Dose verlegt.

 

12.7 Schalter und Steckdosen

 

Flächenschalter und Steckdosen werden in der Farbe weiß installiert. Die individuelle Anordnung der gesamten Elt.

- Installation wird zwischen dem Bauherren und dem zuständigen Elektro- Fachbetrieb vor Ort festgelegt.

 

 

Unterschrift Bauherr :.................................................................................................................................................

13. SANITÄRARBEITEN

 

13.1 Wasserleitung

 

Die Frischwasserzuleitungen werden aus isoliertem Kupfer- oder Kunststoffrohr in entsprechenden Querschnitten ab Wasseruhr zu den Objekten und der Heizungsanlage geführt. Ab 38° Dachneigung wird je eine Kalt- und Warmwasserleitung in das ausbaufähige Dachgeschoß verlegt, Enden verschlossen.

 

13.2 Wasserfilter

 

Hinter der Wasseruhr wird ein Fein- Wasserfilter eingebaut.

 

13.3 Abflußrohre

 

Die Abflußrohre bestehen aus Kunststoff. Diese werden auf kürzestem Weg und in den erforderlichen Querschnitten von den Objekten zur Kelleraußenwand geführt. In der Steigleitung wird eine Revisionsöffnung angeordnet. Enthalten sind alle erforderlichen Formstücke. Die Entlüftung erfolgt über Dach.

 

13.4 Sanitärausstattung

 

Sämtliche Sanitärobjekte werden in glänzenden Pastelltönen – manhatten, pergamon, beige oder weiß – geliefert und eingebaut.

 

13.5 Badezimmer

 

u

Duschwanne, Größe ca. 80 / 80 / 15 cm, 75 / 90 / 15 cm oder 90 / 90 / 15 cm, aus emailliertem Stahlblech mit verchromter Einhebel

- Brausebatterie, Flex- Brauseschlauch, verstellbarem Duschkopf sowie Wandstange

u

Körperformwanne, Größe 170 x 75 cm, aus emailliertem Stahlblech mit verchromter Einhebel- Wannen

- Brausebatterie, Flex- Brauseschlauch, verstellbarem Duschkopf, Duschkopfhalterung sowie Wannen

Ab-/ Überlauf mit Excenter- Batterie

u

Waschtisch, ca. 60 cm breit, aus Porzellan, mit Halbsäule sowie verchromter Einhebel- Mischbatterie mit Excenter

- Verschluß

u

WC- Tiefspülbecken, wandhängend, aus Porzellan, mit Kunststoffsitz sowie Unterputzspülkasten mit Wasserstop

- Spartaste

 

13.6 Gäste- WC

 

u

Waschtisch, ca. 52 cm breit, aus Porzellan, mit verchromter Einhebel- Mischbatterie mit Excenter- Verschluß

u

WC- Tiefspülbecken, wandhängend, aus Porzellan, mit Kunststoffsitz sowie Unterputzspülkasten mit Wasserstop

- Spartaste

 

13.7 Sonstiges

 

In der Küche werden Be- und Entwässerungsanschlüsse für Spüle und Geschirrspüler installiert.

Der Kellerraum unter Bad, WC oder Küche (EG) erhält einen Kaltwasserzapfhahn für die Waschmaschine mit Geruchsverschluß und direkter Ableitung zur Außenwand. Eine Außenzapfstelle mit Kaltwasserzapfhahn und Entleerungsventil wird an der Außenwand des Heizraumes angeordnet.

 

14. HEIZUNG

 

14.1 Allgemein

 

Es wird eine Gaszentralheizung mit separater Warmwasseraufbereitung installiert. Die Anlage wird über eine witterungsgeführte Außensteuerung, Nachtabsenkung und Heizkörperthermostate geregelt.

 

14.2 Heizkessel / Warmwasser- Speicher

 

Wandheizkessel als Brennwerttechnik (Markenfabrikat), mit daneben stehendem 120 l Warmwasserspeicher – indirekt befeuert, einschl. Spezialabgasrohr bis über Dach geführt.

Die Gasleitung innerhalb des Hauses wird vom Zähler bis zur Heizzentrale verlegt und an diese angeschlossen.

Enthalten sind weiterhin alle erforderlichen Sicherheitsarmaturen, Umwälzpumpe und ein Membran- Druckausgleichsgefäß.

Bei Häusern mit ausbaufähigem Dachgeschoß wird der Heizkessel entsprechend dimensioniert.

 

14.3 Heizkörper / Rohre

 

Eingebaut werden Flachheizkörper mit heller Einbrennlackierung und Thermostatventilen. Die Rohrleitungen werden in isoliertem Kupfer- oder Kunststoffrohr im Bereich der Fußbodendämmschicht in den erforderlichen Querschnitten verlegt.

 

Die Steigleitungen zu den Geschossen werden verdeckt und isoliert verlegt. Ab 38° Dachneigung wird eine Steigleitung für den möglichen Dachgeschoßausbau vorgesehen (Enden geschlossen).

 

 

Unterschrift Bauherr :.................................................................................................................................................

14.4 Einweisung / Übergabe

 

Die Heizungsanlage wird betriebsfertig übergeben. Der Bauherr wird in die Bedienung der Anlage eingewiesen.

 

15. FLIESEN

 

15.1 Allgemein

 

Die Fliesenauswahl erfolgt nach Mustervorlage. Der Materialwert für Wand- und Bodenfliesen beträgt qm / €uro 22,00

inkl. 19% Mwst.. Fußbodenfliesen werden parallel zur Außenwand verlegt.

Folgende Fliesenformate kommen zur Ausführung :

Boden :

20 x 20 cm, 25 x 25 cm und 20 x 30 cm, Verfugung zementgrau

Wand :

15 x 20 cm, 20 x 20 cm, 20 x 25 cm, 25 x 25 cm und 20 x 30 cm, Verfugung weiß

 

15.2 Bad

 

Das Bad wird umlaufend ca. 2,00 m hoch einschl. Fensterlaibung gefliest. Dusch- und Badewanne werden eingemauert und gefliest. Der Fußboden wird ebenfalls gefliest.

 

15.3 Gäste- WC

 

Das Gäste- WC wird umlaufend ca. 1,50 m hoch einschl. Fensterlaibung gefliest. Der Fußboden wird ebenfalls gefliest.

 

15.4 Küche

 

Die Küche erhält einen ca. 3,50 qm großen Fliesenspiegel mit weißer Verfugung. Der Fußboden wird gefliest.

 

15.5 Diele / Windfang / HWR

 

Diele, Windfang und HWR erhalten Fußbodenfliesen.

 

16. INNENTÜREN

 

16.1 Allgemein

 

Anzahl der Innentüren gemäß Planung.

Ab 38° Dachneigung wird im Treppenhauskasten eine Innentür eingebaut.

 

16.2 Keller- und Erdgeschoß

 

Türblatt mit Futter und Bekleidung in Limba- oder Buchefurnier, endbehandelt, mit Gummidichtung, Buntbartschloß und moderner Druckergarnitur (Fa. Hoppe)

 

16.3 Dachgeschoßausbau

 

Ausführung wie Erdgeschoß

 

17. INNENTREPPEN

 

17.1 Geschoßtreppen

 

Im Keller werden fertig versiegelte Holztrittstufen, Buche natur, auf der Unterkonstruktion einer Stahlharfe montiert.

Im Erdgeschoß werden fertig versiegelte Holztrittstufen, Buche natur, auf der Unterkonstruktion einer freitragenden Zweiholmtreppe mit modernem Stahlgeländer und Holzhandlauf montiert.

 

17.2 Einschubtreppe

 

Unter 38° Dachneigung wird zum Dachgeschoß sowie bei ausgebautem Dachgeschoß zum Spitzboden, eine dreiteilige wärmegedämmte Einschubtreppe einschl. Schutzgeländer im Bereich des Windfanges, Flures oder Diele eingebaut.

 

18. DACHGESCHOSS

 

18.1 Treppenhauskasten

 

Ab 38° Dachneigung wird ein Treppenhauskasten, ca. 1,00 m breit, in Mauerwerk errichtet. Die Innenwände sind geputzt. Die Treppenhausdecke wird wärmegedämmt und mit Gipskarton verkleidet.

 

18.2 Dachgeschoßausbau

 

Die Dachschrägen und die Kehlbalken werden wärmegedämmt gemäß EnEv und mit Gipskartonplatten verkleidet. Eine darüberliegende PE- Folie dient als Dampfsperre. Die Stöße der Gipskartonplatten werden vorgespachtelt ausgeführt.

 

 

Unterschrift Bauherr :.................................................................................................................................................

 

19. BALKON / LOGGIA / GAUBE

 

19.1 Balkon

 

Die Balkonplatte wird gemäß statischer Berechnung aus Stahlbeton hergestellt. Die Untersicht und die Stirnseiten werden in Sichtbeton ausgebildet. Der Balkonbelag besteht aus frostsicheren keramischen Fliesen mit einer darunterliegenden wasserundurchlässigen Isolierung. Das Balkongeländer wird als verzinkte Stahlrohrkonstruktion ausgeführt.

 

19.2 Giebelloggia

 

Die Außenkonstruktion besteht aus Holzständerwerk mit Profilverkleidung (Fichte / Kiefer) oder einem Mauerwerk mit Vollwärmeschutz und Endputz. Deckenuntersichten erhalten Profilholzverkleidung. Der Loggiabelag besteht aus frostsicheren keramischen Fliesen mit einer darunterliegenden wasserundurchlässigen Isolierung. Das Loggiageländer wird als verzinkte Stahlrohrkonstruktion ausgeführt.

 

19.3 Gaube

 

Die Gaubenfront besteht aus einem gedämmten Holzständerwerk mit Rauhspundverkleidung. Außen wird die Fensterfront mit Eternitplatten (Schablonen) verkleidet.

Dacheindeckung :

wie Haupthaus

Fensterausführung :

siehe Pos. 11

Innenfensterbänke :

Jura Marmor oder gleichwertig

Außenfensterbänke :

Aluminium eloxiert (weiß oder bronce)

 

20. MALER- UND  TAPEZIERARBEITEN

 

Das gesamte Gewerk Maler- und Tapezierarbeiten ist nicht im Festpreis enthalten.

 

21. TEPPICHBODEN

 

Das gesamte Gewerk Teppichboden ist nicht im Festpreis enthalten.

 

22. HAUSÜBERGABE

 

Das Bauvorhaben wird besenrein übergeben.

 

23. EIGENLEISTUNGEN

 

Eigenleistungen sind grundsätzlich nur als ganzes Gewerk möglich und als Abweichung von dieser Bau- und Ausstattungsbeschreibung genau festzulegen. Der Entfall eines Gewerkes bezieht sich jeweils auf Lohn- und Materialleistungen. Für Eigenleistungen wird keine Gewährleistung, Haftung und Bauleitung übernommen. Während der Bauphase gutzuschreibende Beträge werden bei der jeweils nächstfälligen Bautenstandsrate verrechnet.

 

24. SONSTIGES

 

24.1 Konstruktive Änderungen

 

Abweichungen von dieser Bau- und Ausstattungsbeschreibung sind gesondert schriftlich zu vereinbaren. Konstruktive sowie maßtechnische Änderungen, die den Wert des Gebäudes nicht beeinträchtigen und technisch oder statisch bedingt sind, bleiben der Firma MHP Massivhaus vorbehalten.

 

24.2 Zusatzleitungen

 

Bei unterschiedlichen Grundstücksverhältnissen, wie Grund- und Schichtenwasser, widriger Bodenbeschaffenheit, Hanglage, unvollständiger Erschliessung durch Gemeinden und / oder Energieversorgungsunternehmen, können zusätzliche Kosten entstehen :

-

Sollte durch Bauauflage oder örtliche Gegebenheiten eine Einmessung erforderlich sein, muß diese durch das Katasteramt oder einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur vorgenommen werden.

-

Verlegung der Entwässerungsleitungen unter der Kellersohle

-

Anschluß der außerhalb des Gebäudes liegenden Leitungen bis an die öffentliche Kanalisation (Schmutz- und Regenwasser

-

Verlegung eines Drainage- Systems

-

Kosten für Grundwasserabsenkung und Wasserhaltung

-

Erstellung einer biegesteifen Stahlbetonplatte oder Stahlbetonwanne (Weiße Wanne)

-

Klär-, Verrieselungs-, Hebe- und Rückstauanlage sowie Pumpen

-

Abfuhr überschüssigen Bodenaushubs

-

Anfuhr fehlender Bodenmassen

 

 

Unterschrift Bauherr :.................................................................................................................................................

-

Hausanschlußkosten der Versorgungsunternehmen für Wasser, Strom, Gas und Telefon

-

Außenanlagen, wie Terrassenbefestigung, Gartenarbeiten, Müllboxen, Umzäunungen und Wegbefestigungen

 

24.3 Bauherrenleistungen

 

Für die Baudurchführung sind seitens des Bauherren folgende Leistungen erforderlich :

-

Übersendung von 4 amtlichen bzw. qualifizierten Lageplänen M 1:500

-

1 Auszug aus der Flurkarte, 1 Bebauungsplan, Angabe über die Beschaffenheit und Lage des Bauplatzes und der Nachbarbebauung sowie der örtlichen Entwässerungsleitungen.

Bei Erfordernis ist ein Höhen und ein Kanaltiefenplan vorzulegen

-

Falls erforderlich ist ein Gutachten über die Beschaffenheit des Baugrundes vorzulegen

-

Baugenehmigungs-, Schornsteinfeger-, Behörden- und sonstige Gebühren für die Genehmigung des Bauantrages / der Bauanzeige sowie anfallende Gebühren für die Bauabnahme trägt er Bauherr.

-

Für die Gebäudeeinmessung (nach Baufertigstellung) hat der Bauherr Sorge zu tragen. Anfallende Gebühren gehen zu Lasten des Bauherren.

-

Der Bauplatz muß für den Baugrubenaushub und während der Bauzeit für schwere Baufahrzeuge befahrbar sein. Lagerungsmöglichkeiten für Material und Erdaushub müssen ausreichend vorhanden sein. Der Bauplatz muß im Baubereich frei von Gebäudeteilen, Baumbestand und sonstigen Hindernissen sein.

-

Vor Baubeginn ist ein Baustromkasten mit 380 V sowie ein Wasseranschluß zu erbringen und während der Bauzeit kostenfrei vorzuhalten. Die Verbrauchskosten trägt die Firma MHP Massivhaus. Diese werden bei der Endabrechnung vergütet.

-

Der Bauherr muß vor Baubeginn eine Feuer-, Wasser-, Sturm,- Bauwesen -und Haftpflichtversicherung abschließen.

 

24.4 Leistungsumfang

 

Der Gesamtfestpreis gilt nur für den vorstehend vereinbarten Leistungsumfang.

 

Sollen weitere oder andere Leistungen von der Firma MHP Massivhaus, wie zum Beispiel Leistungen außerhalb des Baukörpers, Schächte, Gartenanlagen und Garagen sowie Änderungen bei der Auswahl anderer Ausstattungsprodukte ausgeführt werden, ist ein schriftlicher Zusatzauftrag mit entsprechender Preisbindung zu erteilen.

Die Mehrkosten sind nicht im Festpreis enthalten.

Im Gesamtfestpreis sind alle Sach- und Arbeitsleistungen enthalten, die sich aus dieser Beschreibung, aus dem Bauvertrag und den „Besonderen Vereinbarungen“ ergeben sowie Transportkosten, Auslösungen und Unterbringungskosten für Handwerker und Monteure und die zur Zeit gültige Mehrwertsteuer.

 

 

 

 

Die vorstehende Bau- und Ausstattungsbeschreibung wird hiermit vereinbart

 

 

 

 

 

Ort / Datum

 

 

 

 

Unterschrift Bauherr / Ehegatte / Partner

 

 

 

 

Unterschrift MHP Massivhaus  Fachberater

 

 

 

 

Unterschrift MHP Massivhaus  Geschäftsleitung

 

 

MHP Massivhaus     .    Peiner Straße 15 a    .    31228 Peine- Stederdorf     .    Tel.: 05171…790 20 20   .   Fax: 05171…790 20 21